Autor: Anna

  • Wie finde ich Zeit fürs Schreiben meiner Masterthese?

    Wie schaffe ich es, neben Fulltimejob, Kindern und Fortbildungen meine Abschlussarbeit/ mein Buch zu schreiben? Eine Frage, mit der viele Studierende ins Coaching kommen. Eine Frage, die auch für erfahrene Autor/innen immer wieder herausfordernd ist.

    Ein größeres Textprojekt wie eine Masterthese, ein Sachbuch oder ein Roman wird dich voraussichtlich 6 bis 12 Monate oder länger beschäftigen. Wie soll sich das nur ausgehen? Der Tag hat nun mal nur eine begrenzte Anzahl an Stunden… Und du hast ja auch noch ein Leben neben dem Schreiben… Stopp! Bevor du jetzt weitergrübelst, einfach drauflosschreibst oder dir Stress erzeugende unrealistische Deadlines setzt, nimm dir eine Stunde Zeit.

    Du hast keine ganze Stunde Zeit? Dann fang mal mit einer halben Stunde an. Dafür hast du auch keine Zeit? Dann probier es mal mit 15 Minuten. Du kannst die folgenden Schreibübungen auch in 15-Minuten-Sessions angehen. Oder hast du dafür auch keine Zeit?

    Wenn du nicht wenigstens 15 Minuten täglich Zeit findest, dich mit deiner Masterthese zu befassen, wird es noch lange dauern, bis du dieses Projekt abhaken kannst.

    Also, starte mit 15 Minuten:

    Zeit fürs Schreiben finden/ Übungen für 4 x 15 Minuten

    1. Cluster: Du brauchst deinen Kalender und ein paar Bögen Papier, am besten A3. Beginne mit einem Cluster, welche Projekte du in den nächsten 12 Monaten verwirklichen möchtest. Markiere farbig, wo die größte Freude und Dringlichkeit ist. Welche Projekte sind vorrangig?
    2. Freewriting: Wenn du von all den Projekten nur drei verwirklichen könntest, welche sind das? Und warum?
    3. Freewriting: Wenn du von all den Projekten nur eines verwirklichen könntest, welches ist das? Deine Masterthese? Oder etwas anderes? Warum?
    4. Nimm deinen Kalender zur Hand. Was steht schon in deinem Kalender? Welche anderen Projekte hast du am Laufen? Wie sieht es mit deinen Kapazitäten aus? Wie viele Stunden pro Woche, wie viele Schreibeinheiten kannst du in deinem Leben fürs Schreiben freischaufeln? Was kannst du umschlichten, verschieben oder weglassen, damit ein weiteres Projekt in dein Leben hineinpasst?

    Markiere einen nächsten Termin für deine Masterthese/ dein Schreibprojekt in deinem Kalender. Am besten auch gut eine Stunde, um dir Überblick über Milestones, Zwischen-Deadlines etc. zu verschaffen.

    Hilfreiche Begleiter: Schreiben muss keine einsame Angelegenheit sein! Gemeinsam in einer motivierenden Gruppe funktioniert Zeitmanagement, Durchhalten und Dranbleiben besser als allein. Die nächste Gruppe für Studierende, die ihre Abschlussarbeit mit Schwung und Strategie angehen wollen, startet am Di. 21. April, 16:00 in Wien. Bis 7.April gibt’s den Frühbucherpreis!

    Johanna Vedral

  • Welcher Schreibtyp bist du?

    Schreibst du nach dem Lustprinzip, mal hier, mal dort? Bist du ein Mehrversionenschreiber? Oder planst du deine Texte akribisch durch und arbeitest dann deine to-do-Listen ab?

    Egal, welches deine bevorzugte Schreibstrategie ist – irgendwann kommst du beim Schreiben ins Stocken. Da tut es gut, es einmal mit einer anderen Schreibstrategie zu versuchen, damit dein Schreiben wieder in Schwung kommt.

    Das Team des Schreibzentrums in Frankfurt/ Main präsentiert die unterschiedlichen Schreibstrategien grafisch ansprechend im 5minütigen Video „Was sind Schreibstrategien?“

    Johanna Vedral

  • Write@Night!

    Komm zur  Schreibnacht write@night am Mi 4.Februar 2015, 20 – 22:00!

    Am Teaching Center Campus WU haben WU-Studierende eine ganze Nacht lang  die Möglichkeit, sich mit aktuellen wissenschaftlichen Schreibprojekten zu befassen und mehr darüber zu erfahren, wie man akademisch arbeitet und schreibt.

    Wir vom writers`studio unterstützen die Studierenden mit einem Gratis-Vortrag zum Thema Bachelorarbeit schreiben mit Schwung und Strategie und mit Gratis-Einzelcoachings.

    Johanna Vedral & Michaela Muschitz

  • 6 Tipps fürs Schreiben der Diplomarbeit aus verhaltenspsychologischer Sicht

    Schreiben ist eine Form von „verbal behavior“, sagt der US-amerikanische Verhaltens-Psychologe B.F. Skinner in seinem klassischen Vortrag für Studierende „How you discover what you have to say” (Skinner, 1981)
    Wie können wir unser Schreib-Verhalten effizienter gestalten? Wie sollte das Selbst-Management beim Schreiben der Diplomarbeit und anderen Schreibprojekten aussehen?

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  • LOL my Thesis

    Angela Frankel, eine Studentin am Harvard College (Human Developmental and Regenerative Biology), hat im December 2013 “LOL My Thesis“, eine Website für DissertantInnen und DiplomandInnen geschaffen, auf der sie in ironischer Kurzform die Essenz ihrer Abschlussarbeiten zusammenfassen können.

    Köstlich sind Zusammenfassungen wie “The Internet can help you find a Job.” (Soziologie, Uni München) oder “Bacteria make you fat!” (Microbiology, NYU School of Medicine”.

    Angela beschreibt die Intention ihres amüsanten Blogs so: “Initially intended as a means of procrastination from my own thesis, this blog has documented some of the stress, hilarity, and chaos associated with undergraduate (and some post-graduate) theses. Enjoy!”

    Neben dem Fun-Faktor – es ist eine gute Übung, das Wesentliche deiner Arbeit in einen Satz zu gießen!

    Join the blog: http://lolmythesis.com/submit
    Autorin: Johanna Vedral
  • Schreibblockaden bei der wissenschaftlichen Abschlussarbeit – was hilft?

    Viele Studierende bleiben beim Schreiben ihrer Diplomarbeiten und Masterthesen stecken und suchen sich deshalb professionelle Unterstützung. Meistens stellt sich im Coaching heraus, dass die Studierenden nicht unter Schreibblockaden oder gar Schreibangst leiden, sondern zu wenig über den Schreibprozess wissen. Oft wenden sie unpassende Schreibstrategien oder widersprüchliche starre Schreibregeln an, die sie nicht weiterführen. Falsche Ansprüche an das eigene Schreiben und eine perfektionistische Einstellung lassen das Schreiben stocken.

    Speziell im deutschsprachigen Raum herrscht noch immer der (blockierende) Mythos vom Schreibgenie: Entweder kann man schreiben oder nicht, alles eine Frage der Begabung. Oder doch nicht?

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